Berlinische Galerie – Berlin – 2017

Erstmalig in Deutschland ist die Dauerausstellung eines Kunstmuseums für blinde und sehbehinderte Menschen eigenständig zugänglich geworden. Besucher der Sammlung „Kunst in Berlin 1880–1980“ erhalten Unterstützung durch Tastmedien, einem Leitsystem und einer Museums-App.

Für die Ausstellung „Jeanne Mammen – die Beobachterin“ wurde Tactile Studio vor eine ganz besondere Aufgabe gestellt: Hilfsmittel zu schaffen, mit denen die abstrakte Kunst der Berliner Malerin taktil erfahrbar wird.

Zwei komplementären Tastbilder entstanden:

 

Ist das taktile Bild geeignet, den Leser anzuregen, Strategien zu entwickeln, um abstrakte, d.h. nicht-eindeutige Formen und Linien in einen Zusammenhang zu bringen und kann das taktile Bild somit die Kunstvermittlung darin unterstützen, die Malweise von Jeanne Mammen zu erklären?

Ist das taktile Bild geeignet, die Gleichzeitigkeit von innen und außen, Bewegung, das Nichts…  zu vermitteln?

 

Die Konzeption wurde von einer Testphase und dem großen Engagement der Vermittler und Vermittlerinnen des Museums begleitet.

 

 

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